Anti-Google-Strudel :)

Ja, so hieß der leckere Mohnstrudel auf unserer Ausstellungseröffnung:) Es gibt viele gute Gründe, einen Mega-Konzern wie Google sehr, sehr kritisch zu sehen. Hintergrundinformationen, aber auch aktuell Termine und Berichte aus anderen Ländern, in denen Menschen sich gegen Google zur Wehr setzen, findet ihr hier.

Uns geht es vor allem darum, dass wir Google nicht in Kreuzberg haben wollen. Erfahrungen in anderen Städten, in denen Google einen seiner Campusse aufgebaut hat, sind erschreckend! So haben sich beispielsweise in London die Gewerbemieten rund um den Google-Standort innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Durch den Standort wird der Kiez enorm aufgewertet – und das Aufwertung in diesem Fall etwas ist, das nicht denen zugute kommen soll,  die hier leben, hat inzwischen wohl jede/r verstanden:(

Warum zieht Google nicht an andere Orte, an solche, an denen es keine gewachsenen Nachbarschaften gibt, sondern Orte, denen eine Aufwertung wirklich etwas bringen würde? Wenn ihnen eine bunte, alternative Kultur so am Herzen liegt, dann sollen sie doch versuchen, eine solche woanders aufzubauen, anstatt uns unseren Kiez kaputt zu machen. Schon heute wird das Kleingewerbe immer mehr durch »Co-working-Spaces«, altdeutsch »Büroräume« ersetzt, in denen einzelne Schreibtische oder ganze Büros gegen gutes Geld vermietet werden. Dass dies durch den Google-Campus noch viel schlimmer wird und auch die Wohnmieten enorm steigen werden und so die ursprüngliche Bewohner*innenschaft ausgetauscht wird, liegt auf der Hand.

Weil Widerstand notwendig ist, findet am Samstag, dem 03.03.2018 ein Kiezspaziergang statt, der um 15 Uhr am Schlesischen Tor beginnt. Aus dem Aufruf:

Beim Kiezspaziergang werden wir bei einige Tech-Unternehmen vorbeigehen, die es in Kreuzberg 36 bereits massenhaft gibt und ihr werdet mehr über diese Firmen erfahren. Doch auch widerständige Orte und Initiativen, wie z.B. DeliverUnion, sollen Teil des Spaziergangs werden. Denn Widerstand gegen Firmen wie Google ist möglich – wie unter anderem die Verhinderung der Einführung von “Google Glasses” gezeigt hat.

Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Google, aber auch andere Akteure wie Zalando, Deliveroo, RocketInternet etc. nicht willkommen sind – in Kreuzberg und überall!

Also Leute, wir sehen uns da!

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