We proudly present: „How to: Kiez!“

Wie es aussieht, wenn Prozesse der Verdrängung und Vertreibung durch Gentrifizierung und den sogenannten Overtourismus euren Kiez verändern, haben wir euch mit unserer Ausstellung „Gentrifidingsbums“ aufgezeigt.

So extrem die Veränderungen im Kiez auch oft sind und so groß wie die Gegner (Immobilienkonzerne, große Ketten) auch wirken, man kann sich trotzdem wehren! Einige aktuelle Beispiele in Berlin zeigen, dass Widerstand sich lohnt und zum Beispiel dafür gesorgt hat, dass Google seinen Campus nun doch nicht in Kreuzberg aufbaut und dass anstelle eines Hotelneubaus nun Gewerberäume für Händler*innen aus dem Kiez entstehen.

Was man gegen einige Aspekte der Verdrängung tun kann, zeigen wir euch in 6 kurzen Clips. Weitere Ideen zu den einzelnen Themen sammeln wir so nach und nach und wir sind für alle Anregungen, Links zu tollen Aktionen oder hilfreichen Seiten sowie für Lob (na gut, auch für Kritik) sehr dankbar!

 

Los geht es mit dem leidigen Thema Ferienwohnungen.

Ferienwohnungen in Mietwohnungen nehmen wertvollen Wohnraum weg. Mit Ferienwohnungen lässt sich einfach mehr Rendite machen. Doch dagegen kann man sich wehren!

Im nächsten Clip geht es um den Mietenwahnsinn.

Verdrängung durch Umwandlung in Eigentumswohnung, Mietensteigerungen ins Unendliche…es läuft viel schief auf dem Wohnungsmarkt und trifft, wie meist, die Ärmsten. Los, raus auf die Straße, wehrt euch gemeinsam!

Dann schauen wir uns den öffentlichen Raum mal genauer an.

Wem der öffentliche Raum gehört? Allen! Oder doch nur denen, die dafür zahlen? Immer mehr Flächen werden mit Restaurant-, und Caféstühlen und Tischen vollgestellt. wer hier sitzt, muss konsumieren! Leihfahrradstationen stehen da, wo Sitzbänke viel nötiger und hübscher wären. Raum, den muss man besetzen, mit Ideen, mit dem, was allen zugute kommt und nix kostet!

Nächstes heisses Thema ist der Tourismus.

Immer mehr Tourismus heisst auch, immer mehr Angebote nur für Tourist*innen. Souvenirläden statt Tante-Emma-Laden, Restaurants statt Gemüsehandel…wer erzählt denen eigentlich mal, dass das hier nicht Disneyland ist und was hier wirklich abgeht?

Ach, diese blöde Verdrängung!

Fitness-Studio statt Jugendtreff? Workspace statt Bäckerei? Kaffeehauskette statt Seniorentreff? Gegen Verdrängung kann man sich wehren: gemeinsam und solidarisch!

Und immer, immer wieder der scheiß Verkehr.

Immer mehr immer größere Autos die immer schneller fahren und alles zuparken…es ist zum Schreien! Was man tun kann? Einiges! Zum Beispiel eine temporäre Spielstrasse einrichten…zum Spielen, Kaffeeklatsch mit den Nachbar*innen oder zum Tanzen 🙂

 

Wir hoffen, euch gefallen unsere Kurzfilme. Wir freuen uns, wenn ihr sie teilt, vor euren Kinoabenden im Jugendtreff oder in der Schule zeigt und dafür sorgt, dass immer mehr Jugendliche und alle anderen erfahren, dass man ne Menge bewegen kann, wenn man aktiv wird.

Kommentar verfassen

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

RSS
Follow by Email
Facebook
Facebook
Instagram
%d Bloggern gefällt das: